Apr 04 2015

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Der Frontverlauf bis zum 9. April

Abgelegt 10:27 unter Allgemein

Nach dem 4. April operierten die Truppen des XII. Corps südlich des Thüringer Waldes und stießen in Richtung Hildburghausen und Ilmenau vor. Zur gleichen Zeit drängten die Truppen des XX. Corps im Norden über Mühlhausen und Bad Langensalza auf Nordhausen zu. In Eisenach und Friedrichroda kam es zu Kampfhandlungen.

So verweigerte der deutsche Kampfkommandant von Eisenach die Kapitulation und ordnete bedingungslosen Widerstand an. Die Amerikaner rückten in den folgenden Tagen nördlich der Stadt in Richtung Gotha weiter vor, die Eisenacher Innenstadt wurde am 6. April ab 2 Uhr bis zum Morgengrauen mit Artilleriefeuer belegt, was zusätzlich Gebäudeverluste durch ungelöschte Brände zur Folge hatte. Daraufhinsetzte sich die Kampfkommandantur ab, die Truppen der deutschen Wehrmachtergaben sich. In den Morgenstunden zum 6. April übergab der zwei Tage zuvor ins ein Amt eingeführte Oberbürgermeister Rudolf Lotz die Stadt den amerikanischen Truppen.

Danach kam der Vormarsch der 3. US Army vorerst zum Stehen, da man auf die aufrückenden Truppen der 1. und 9. US-Army warten sollte. Ab dem 8. April standen die Spitzen der 3. Army an den vorgebenen Haltepunkten und warteten darauf, weiter vorzurücken. In dieser Zeit bis zum 11. April sicherte Patton sein Hinterland. Dabei entwickelte sich noch  eine Reihe kleinerer Gefechte mit versprengten Wehrmachtseinheiten. Zu den blutigsten zählten am 7. April die Kämpfe bei Struth und Dörna.
Befreiung_Eisenach_1945

GI’s in Eisenach

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